Schlagwort: Qantara.de

In eigner Sache: zu Gast beim ARD-Presseclub zum Thema: Aufruhr in Ägypten


In eigner Sache: zu Gast beim ARD-Presseclub zum Thema: Aufruhr in Ägypten

Nahost-Experte Loay Mudhoon zu Gast beim ARD-Presseclub zum Thema: Aufruhr in Ägypten – wird aus dem arabischen Frühling ein blutiger Herbst?

Nahostexperte Loay Mudhoon von der war am Sonntag, 18. August, zu Gast beim ARD-Presseclub. In der von WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn moderierten Sendung ging es um das Thema „Aufruhr in Ägypten: Wird aus dem arabischen Frühling ein blutiger Herbst?“
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Volksaufstand ohne Weltpresse: Verbotene Bilder aus Bahrain


Arte-Doku: Was in Bahrain geschieht, erfährt man lediglich aus Amateurvideos auf YouTube und Aktivistenberichten via Twitter. Die Filmemacherin Stéphanie Lamorré teilte allerdings während eines einmonatigen illegalen Aufenthaltes im Land das Leben der Aufständischen. Um unabhängig zu berichten, schmuggelte sie eine Filmkamera nach Bahrain, mit der sie dann verdeckt drehte.

Mehr zum Aufstand in Bahrain

Vorsitzende des „Bahrain Center for Human Rights“ Maryam al-Khawaja

“In Bahrain unterdrückt das Regime alle Menschen“

Im Gespräch mit Azzurra Meringolo berichtet die Vorsitzende des „Bahrain Center for Human Rights“ Maryam al-Khawaja über die Repressionen gegen Aktivisten der Demokratiebewegung in Bahrain und wie das Regime versucht, die Proteste als einen ausschließlichen Konflikt der Ethnien oder Konfessionen darzustellen. Mehr…

Projekt “Mapping Democracy“: Mehr globale Teilhabe wagen


Auf Einladung des Goethe-Instituts diskutierten am letzten Sonntag in den Münchner Kammerspielen Künstler und Wissenschaftler aus Ägypten, Spanien und Deutschland über Protest und Partizipation in ihren Ländern. Mehr..

Die Veranstaltungsreihe “Mapping Democracy“ des Goethe Instituts fokussiert auf den Demokratiediskurs in all seiner Ambivalenz: Per Videokonferenz diskutieren Publikum und Experten in München mit je zwei weiteren Goethe-Standorten weltweit. So entsteht ein globales Gespräch über die Zukunftsfähigkeit der Demokratie. Mehr…

Video „Mapping Democracy“ Trailer Kairo, Madrid

Mehr zum Thema

Veranstaltungsreihe “Auf Weltempfang – Mapping Democracy“:

Neue Herausforderungen für die Demokratie

Neue Herausforderungen für unser Verständnis von Demokratie will das Goethe-Institut mit seiner Veranstaltungsreihe „Auf Weltempfang – Mapping Democracy“ ausloten. Im Fokus stehen dabei auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den neuen sozialen Bewegungen in Europa und der Protestbewegung in Nordafrika. Von Claudia Mende weiter »

Qantara.de: Erneute Nominierung für den CIVIS Medienpreis 2012


Qantara.de: Erneute Nominierung für den CIVIS Medienpreis 2012
Bereits im vergangenen Jahr wurde Qantara.de von der renommierten "Encyclopedia Britannica" als eine der besten Websites weltweit ausgezeichnet.

Bereits im vergangenen Jahr wurde Qantara.de von der renommierten „Encyclopedia Britannica“ als eine der besten Websites weltweit ausgezeichnet.

Das Internetportal Qantara.de will zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen. Jetzt ist das Projekt der Deutschen Welle für den CIVIS Online Medienpreis nominiert worden.

Brücken bauen, den interkulturellen Dialog fördern – das schreiben sich viele journalistische Projekte auf die Fahnen. Die Redakteure des Internetportals Qantara.de nehmen dieses Ziel wörtlich. Nicht nur, weil „Qantara“ auf Arabisch „Brücke“ heißt. Sondern auch, weil sie ihre Leser und Autoren ganz direkt zum Dialog auffordern. Regelmäßig bittet die Redaktion Intellektuelle aus unterschiedlichen Kulturkreisen, sich per E-Mail über ein bestimmtes Thema auszutauschen – zum Beispiel über den arabischen Frühling.

Mehrsprachige Korrespondenz

So beschreiben der ägyptische Schriftsteller Khaled Al-Khamissi und der deutsche Journalist Stefan Weidner auf Qantara.de ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Aufstände in Ägypten und diskutieren miteinander. Ihre Korrespondenz wird auf Deutsch, Arabisch und Englisch veröffentlicht – und schlägt so eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Eine Idee, die überzeugt: Die Jury des CIVIS Online Medienpreises hat das Internetportal für ihren Preis nominiert. CIVIS zeichnet Programmleistungen im Radio, Fernsehen und Internet aus, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft fördern.

Autoren aus Europa und islamisch geprägten Ländern

Dass jeder Beitrag, der bei Qantara.de erscheint, übersetzt und in mehreren Sprachen publiziert wird, trage zur „Pluralität der Meinungen“ bei und sorge dafür, dass der Dialog nicht schon an sprachlichen Schwierigkeiten scheitert, sagt Redaktionsleiter Loay Mudhoon. „Wir übersetzen viele Beiträge, Essays und Kommentare von muslimischen Autoren ins Deutsche und Englische“, betont er. „Das findet man in anderen Online-Medien nicht – und das ist das Alleinstellungsmerkmal von Qantara.de.“

Mehr als 300 Autoren aus Europa und islamisch geprägten Ländern kommen gleichermaßen zu Wort. Palästinensische Frauenrechtlerinnen äußern sich ebenso wie libanesische Politikwissenschaftler oder deutsche Arabisten; die internationale Buchmesse in Saudi-Arabien ist genauso Thema wie der Atomstreit mit dem Iran oder die politische Situation in Pakistan.

Projekt der Deutschen Welle

Ob in Interviews, Analysen oder Bildergalerien, per Leserbrief, Gast-Kommentar oder Briefwechsel – das Qantara-Team will Hintergründe und Erklärungen bieten, Vorurteile abbauen und Wissenslücken schließen. Gegründet wurde das Internetportal 2003, zwei Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September, als Muslime weltweit unter Generalverdacht gerieten. „Oftmals wird nicht ausreichend zwischen dem Islam als Religion und dem Islamismus als politischer Ideologie getrennt“, hat Redaktionsleiter Mudhoon beobachtet.

„In diesem Kontext trägt Qantara.de zu einer Versachlichung der Debatte bei.“ Das Portal ist ein Projekt der Deutschen Welle, an dem auch das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung beteiligt sind. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland fördert das Projekt. 2011 wurde Qantara.de optisch neu gestaltet.

Multikulturelles Redaktionsteam

Mehr als 30.000 Klicks verzeichnet Qantara.de täglich. Besonders beliebt: das Dossier „Arabischer Frühling“. Das multikulturelle Redaktionsteam hat darin eine Fülle von Beiträgen zusammengestellt, die in den vergangenen Monaten entstanden sind und Themen aufgreifen, die in der Tagespresse oft keinen Platz finden.

„Die politischen Umwälzungen im arabischen Raum haben dafür gesorgt, dass die Vielfalt der Gesellschaften zwischen Casablanca und Riad offen zu Tage trat“, sagt Ute Schaeffer, Chefredakteurin der Deutschen Welle, die für das Projekt verantwortlich ist. „Es gibt nur wenige journalistische Angebote, welche diese Vielfalt so umfassend und kontinuierlich begleiten wie Qantara.“

Ausgezeichnetes Internetportal

Das sieht die Jury des Europäischen CIVIS Medienpreises für Integration und kulturelle Vielfalt offensichtlich ähnlich. Die Jury hat Qantara.de in der Kategorie „Online“ nominiert. „Die neu gestaltete Webseite bietet vielfältige Perspektiven und Beiträge zu wichtigen politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragen“, heißt es in der Begründung. „Ein journalistisches Netzangebot, das die Verständigung zwischen den Kulturkreisen fördert und Vorurteilen entgegenwirkt. Ein hochinteressantes Webangebot – sehr informativ und überzeugend.“ Bereits im vergangenen Jahr wurde Qantara.de von der renommierten „Encyclopedia Britannica“ als eine der besten Websites weltweit ausgezeichnet.

Autorin: Anne Allmeling

Dieser Beitrag wurde zuerst am 15.4.2012 auf dw.de veröffentlicht.

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Civis-Medienpreis

Der Civis-Medienpreis ist Europas bedeutendster Medienpreis für Integration. Er wird als europäischer und deutscher Fernsehpreis sowie als europäischer Radiopreis für deutschsprachige Programme in sechs Kategorien verliehen. Mit dem Young CIVIS Media Prize kommt ein europäischer Förderpreis hinzu, sowie seit 2010 eine zusätzliche Auszeichnung für journalistische Webangebote zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt. Offizieller Auslober des Medienpreises sind die Arbeitsgemeinschaft der Landesrundfunkanstalten in Deutschland (ARD), vertreten durch den WDR, und die Freudenberg-Stiftung. Medienpartner sind der Österreichische Rundfunk, die Schweizerische SRG SSR, die Deutsche Welle, das Slowenische Radio und Fernsehen, das Deutschlandradio, der deutsch-französische Kulturkanal Arte, 3sat, Phoenix und die Europäische Rundfunkunion (EBU).

Weitere Informationen finden sie auch im Internet unter: www.civismedia.eu.

Trialog der Kulturen-Jahreskonferenz 2011: Neue Autoritäten in der arabischen Welt? mit Loay Mudhoon


15. „Trialog der Kulturen“ – Jahreskonferenz
18.11.2011 – Bad Homburg, Haus der Stiftungen

Neue Autoritäten in der arabischen Welt?
Politik und Medien nach den revolutionären Aufbrüchen

Ein Frühling der Hoffnung – ein Herbst der Ernüchterungen? Engagierte Blogger, mutige
Demonstranten, entschlossene Bürger haben in diesem Jahr nie für möglich gehaltene
Umbrüche in arabischen Ländern vorangetrieben. Autokratische Potentaten wie Ben Ali in
Tunesien, Mubarak in Ägypten und Gaddafi in Libyen sind gestürzt – doch wer folgt ihnen
politisch? Kurz vor den wegweisenden Wahlen in Ägypten greift die Herbert Quandt-Stiftung das Thema auf und macht es zum Gegenstand ihrer 15. Jahreskonferenz im „Trialog der Kulturen“.

Vier Panels beleuchten die jüngsten Entwicklungen des „arabischen Frühlings“:
Das erste Forum blickt auf die heutigen politischen Akteure und fragt, ob es sich tatsächlich um neue Autoritäten handelt oder um alte Eliten im neuen Gewand. Des Weiteren thematisiert die Konferenz das Verhältnis von Kopten und Muslimen in Ägypten und geht der Relation von Staat und Religion nach. Rolle und Tragweite der neuen Medien im Kontext der sogenannten „Facebook-Revolution“ stehen im Zentrum der dritten Gesprächsrunde.

Abschließend fragt die Tagung nach der Bedeutung der Umbrüche für Europa: Müssen sich die Länder nördlich des Mittelmeers auf größere Flüchtlingsströme einstellen oder liegt in den Umwälzungen eine Chance für die europäische Außenpolitik?

Die „Trialog der Kulturen“-Konferenz vereint jährlich Experten aus Politik, Wissenschaft und Medien zu einem intensiven Gedankenaustausch über interkulturelle und interreligiöse Themen. Die Ergebnisse werden im Anschluss in einem Buch publiziert.

» Zum Programm

Die arabische Revolution: Von der Diktatur zur Demokratie?


Die arabische Revolution: Von der Diktatur zur Demokratie?

Die aktuellen April-„Blätter für deutsche und internationale Politik“ widmen sich dem Umbruch in der arabischen Welt und dem Kampf arabischer Bürger um Selbstbestimmung, Freiheit, Würde und politische Partizipation.

Die arabische Revolution: Von der Diktatur zur Demokratie? Die arabische Welt steht am Scheideweg: In den nächsten Monaten wird  sich entscheiden, ob die revolutionären Umwälzungen erfolgreich  weitergehen oder die Diktatoren doch die Oberhand behalten.

Der  Politikwissenschaftler Jochen Hippler richtet den Blick auf die Entwicklung der gesamten Großregion; er konstatiert das Ende der Erstarrung im Nahen und Mittleren Osten:

„Spätestens seit die Demonstranten in Tunesien den langjährigen Diktator Ben Ali zum Rücktritt zwangen, haben sämtliche Herrscher des Nahen und Mittleren Ostens Grund zur Beunruhigung. Die internationale Öffentlichkeit hat ihre Aufmerksamkeit inzwischen von Tunesien nach Ägypten und Libyen verschoben„

Seine Kollegin Khadija Katja Wöhler-Khalfallah untersucht die Gefahr der Islamisierung am Beispiel des neuen Ägyptens und der Journalist Heiko Flottau beleuchtet die Konsequenzen der arabischen Revolutionen für den Nahen Osten und insbesondere für den Staat Israel in der neuen Umgebung:

„In Arabien fällt ein diktatorisches arabisches Regime nach dem anderen, und was machen die westlichen Politiker und Medien? Sie verfallen umgehend in den üblichen Reflex: Was, so fragen sie, bedeutet die arabische Revolution für die Sicherheit und Stellung Israels in der Region?“.

=> Jetzt online lesen:
http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/april/guttenberg-ff.-aus-farce-wird-ernst

»BLÄTTER FÜR DEUTSCHE UND INTERNATIONALE POLITIK« | WWW.BLAETTER.DE

Mehr zu der arabischen Bürgerrevolution

Interview mit Arnold Hottinger
„Es gibt eine neue, nicht-ideologische politische Kraft“
Die Volksaufstände in der arabischen Welt haben die bisherige politische Ordnung der autoritär regierten Staaten zum Teil komplett auf den Kopf gestellt. Im Gespräch mit Mona Sarkis erläutert der Nahostkenner Arnold Hottinger die Auswirkungen und Perspektiven der Proteste in der Region.

Libyens Intellektuelle unter der Diktatur Gaddafis
Unterdrückung in der Heimat – Blüte im Exil
Muammar al-Gaddafi glaubte, mit den in seinem „Grünen Buch“ entwickelten politischen und gesellschaftlichen Theorien einen intellektuellen Markstein gesetzt zu haben. Bildung, Kultur und Geistesleben in Libyen hatten sich weitgehend auf den Tanz um dieses Goldene Kalb zu beschränken. Von Fakhri Saleh

Qantara.de-Dossier
Arabischer Frühling
Die Wut der Tunesier und Ägypter gegen ihre autokratischen Herrscher hat eine beispiellose Revolte in den arabischen Staaten ausgelöst. In unserem Dossier informieren wir über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe der Massenproteste.

Die Bürgerrevolution im Nahen Osten

Kampf um Freiheit, Würde und Gerechtigkeit

Die Massenproteste in Tunis und Kairo haben die alten Regime in Tunesien und Ägypten hinweggefegt. Die Demokratiebewegung in Tunesien und Ägypten hat eine politische Wende herbeigeführt, die das Tor zu einer demokratischen Entwicklung in der Region weit aufgestoßen hat. Aus dem Funken ist ein Lauffeuer geworden, in Algerien, Marokko, Jemen, Bahrain, Jordanien und Libyen gehen Bürgerinnen und Bürger auf die Straße und fordern die Machthaber heraus. Die Heinrich-Böll-Stiftung begleitet die aktuellen Entwicklungen mit Analysen, Kommentaren und Interviews in diesem Dossier.

Warum sollte man Islamwissenschaften studieren?


Warum sollte man Islamwissenschaften studieren?

Ein weiterer kalligrafischer Schriftzug der šahāda. Diess Bild steht unter einer Creative Commons-Lizenz und darf unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version verwendet werden.

Der Studiengang Islamwissenschaften kommt als kleines Fach daher, erfordert aber großen Arbeitsaufwand. Immerhin muss die arabische Sprache erlernt werden – und die ist gar nicht so einfach. Mehr…

Mehr zum Thema bei DRadio Wissen

Islamwissenschaften kompakt – die Serie im Überblick

Ein Arbeitstag im Leben eines Absolventen zwischen Lehre und Journalismus.

Weitere Informationen:

Internetseite von Frient

Blog von Loay Mudhoon

Kirgisistan: Epizentrum der Großmachtinteressen als Pulverfass


Kirgisistan: Epizentrum der Großmachtinteressen als Pulverfass

Diess Bild steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Der Konflikt in Südkirgistan hat auch eine ethnische Dimension: Neben dem Mord an Männern, Frauen und Kindern kam es immer wieder auch zu Brandschatzungen usbekischer Häuser. Viele Usbeken suchen in Usbekistan Schutz vor den Unruhen. Schätzungen zufolge sind derzeit rund 275.000 Flüchtlingen auf der Flucht.

Es ist nicht auszuschließen, dass womöglich der ehemalige kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew die Unruhen geschürt hat, schreibt Edda Schlager in ihrer Analyse auf Qantara.de.

Mehr Hintergrundbeiträge zu Kirgistan/Kirgisistan:

Kirgisistan: Epizentrum der Großmachtinteressen

Am 07. April 2010 wurde der Präsident der Republik Kirgisien, Kurmanbek Bakijew, gewaltsam gestürzt. Ein Vorgang, der in ähnlicher Weise bereits vor fünf Jahren zu beobachten war – damals wurde Askar Akajew im Rahmen der Tulpenrevolution von Bakijew aus seinem Amt enthoben. Ebenfalls am 7. April dieses Jahres wurde die Weltöffentlichkeit Zeuge eines anderen Ereignisses: US-Präsident Barack Obama und sein russischer Amtskollege Dmitri Medwedew vereinbarten den weiteren Abbau ihrer jeweiligen Atomwaffenarsenale. Die Parallelität dieser Ereignisse verdeutlicht einmal mehr, wie sehr sich die Welt im Umbruch befindet. Von Behrooz Abdolvand und Heinrich Schulz. Den ganzen Beitrag können Sier hier lesen.

Mehr Hintergrundbeiträge zu Kirgistan/Kirgisistan:

Umsturz in Kirgistan
Opposition ruft Volksregierung aus
Nach Kämpfen mit vielen Toten flieht Präsident Bakijew. Russland und die USA beobachten den Umsturz genau – für beide Staaten ist Kirgistan strategisch wichtig. Einzelheiten von Sonja Zekri

Medien in Kirgistan
Eine Chance für die Pressefreiheit
Nach dem Umsturz im April positionieren sich die Medien in Kirgistan neu. Ehemals oppositionelle Medien gelten jetzt als „regierungsnah“. Gleichzeitig will die Regierung die Pressefreiheit fördern. Edda Schlager informiert.

Zentralasiatische Republiken
Spagat zwischen Demokratisierung und Islamisierung
Welche Rolle spielt der Islam in den Zentralasiatischen Republiken? Wie weit ist der Prozess der Demokratisierung fortgeschritten und welche Rolle kommt der EU dort zu? Dazu äußert sich Reinhard Krumm, der Leiter des Büros Zentralasien der Friedrich-Ebert-Stiftung.

www

Edda Schlagers Weblog

Die deutsche Politik entdeckt die Golfregion


Die deutsche Politik entdeckt die Golfregion

Zum Abschluss ihrer Reise durch die Golfregion hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für ein engeres Verhältnis zwischen Europa und den arabischen Staaten ausgesprochen. Deutschland müsse sich zudem anstrengen, den Anschluss an die Boom-Region nicht zu verpassen. In der Tat: Die deutsche Außenpolitik sollte die langfristige strategische Kooperation mit Partnern in der Golfregion festigen. Denn ohne eine aktivere Außenpolitik droht Deutschland in der Golfregion die politische Bedeutungslosigkeit, meint der Politologe Eberhard Sandschneider in einem Essay. Mehr Lesen…

Mehr Beiträge zu Golfregion:

Die Golfregion als außenpolitische Herausforderung
Fragiles Epizentrum der Globalisierung

Auf einer internationalen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung diskutierten namhafte Experten über die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen in der geostrategisch wichtigen Golfregion – und über die realen Möglichkeiten eines verstärkten europäischen Engagements. Aus Berlin informiert Loay Mudhoon.

Die weltpolitische Bedeutung der Golfregion
Die Tankstelle der Welt

Geopolitisch hat die Golf-Region in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der entscheidende Faktor sind dabei die Öl- und Gasvorräte sowie die ambivalenten Beziehungen zum Iran. Christian Koch zeichnet den Aufstieg der sechs Monarchien des Golf-Kooperationsrates nach.

Erneuerbare Energien am Persischen Golf
Sonne statt Erdöl

Immer mehr Staaten am Persischen Golf setzen auf erneuerbare Energien. Vorreiter auf dem Gebiet der Solarenergie sind die Vereinigten Arabischen Emirate mit einem ambitionierten Klima-Projekt in Abu Dhabi. Dort soll eine CO2-freie Stadt entstehen. Einzelheiten von Michaela Paul

Die weltpolitische Bedeutung der Golfregion
Die Tankstelle der Welt

Geopolitisch hat die Golf-Region in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der entscheidende Faktor sind dabei die Öl- und Gasvorräte sowie die ambivalenten Beziehungen zum Iran. Christian Koch zeichnet den Aufstieg der sechs Monarchien des Golf-Kooperationsrates nach.

Beziehung Europas zur Golfregion
Kein Hinterhof der USA

Angesichts der gescheiterten außenpolitischen Strategien der USA am Golf ist die Initiative der Europäer gefragt, als Konfliktschlichter und Vermittler aufzutreten, argumentiert Christian Koch.

Freihandelsabkommen zwischen der EU und Golfstaaten
Europas vitale Interessen am Golf

Beim Treffen der EU und der Länder des Golf-Kooperationsrats steht ein Freihandelsabkommen zwischen beiden Wirtschaftsblöcken im Mittelpunkt. Das Handelsvolumen könnte sich durch ein solches Abkommen verdoppeln. Einzelheiten von Loay Mudhoon.

Gemeinschaftsbüro von Goethe-Institut, DAAD und GTZ
Kultur als friedensstiftendes Instrument am Golf

Mit der Gründung eines neuen Gemeinschaftsbüros von Goethe-Institut, DAAD und GTZ in Abu Dhabi sendet die deutsche auswärtige Kulturpolitik ein deutliches Signal an die boomende Golfregion – mit dem Ziel, die Beziehungen Deutschlands zu den ölreichen Golfstaaten auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene zu intensivieren. Von Loay Mudhoon

www

Konrad-Adenauer-Stiftung

Pro und Contra: Ist die Fortsetzung der deutschen Islamkonferenz sinnvoll?


Pro und Contra: Ist die Fortsetzung der deutschen Islamkonferenz sinnvoll?

An der Neuausrichtung, der Besetzung und den langfristigen Zielen der Deutschen Islamkonferenz scheiden sich die Geister. Ein Streitgespräch zwischen den beiden Islamkennern Loay Mudhoon und Peter Philipp.

Pro

Die Fortsetzung der Konferenz ist sinnvoll, meint Loay Mudhoon. Der öffentlich ausgetragene Streit über die Neubesetzung und Neuausrichtung der zweiten Runde der Deutschen Islamkonferenz darf ihre bisherigen Erfolge bei der Integration des Islam in das deutsche Gemeinwesen nicht überdecken. Mehr…

Contra

Die Idee ist gut, die Umsetzung allerdings läßt zu wünschen übrig. Die Deutsche Islamkonferenz, die nun zum zweiten Male zusammen kommt, soll die Integration der Muslime in Deutschland fördern. Doch so wie dieses Ziel angegangen wird, findet Peter Philipp, werden sich die erhofften Ergebnisse nicht einstellen. Mehr …

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Mehr Beiträge zur deutschen Islamkonferenz

Interview mit Navid Kermani
„Das ist ein Diktat, kein Dialog“
Der Islamwissenschaftler und Publizist Navid Kermani warnt vor einem Ausschluss des Islamrates aus der Islamkonferenz. Damit grenze Innenminister de Maizière das konservativste Spektrum des Islams in Deutschland aus, statt sich mit ihm offensiv auseinanderzusetzen. Joachim Frank hat sich mit Kermani unterhalten.

Debatte um Deutsche Islamkonferenz
Ein Staatsislam wäre grundgesetzwidrig
Die Muslime müssen sich organisieren, wenn sie einen Platz im System des Religionsverfassungsrechts anstreben. Der neutrale Staat braucht für Verhandlungen über Glaubenssachen ein Gegenüber. Ein Kommentar des Kirchenrechtlers Hans Michael Heinig

Neubesetzung der Deutschen Islamkonferenz
Die bevormundete Minderheit
Es liegt etwas zutiefst Bevormundendes, sogar Undemokratisches in der Art der Besetzungspolitik der Deutschen Islamkonferenz. Das Ministerium berät, hinter verschlossenen Türen. Die Muslime warten ab, wer sie vertritt. Ein Kommentar von Hilal Sezgin

Dritte Deutsche Islamkonferenz
Pluralität der Muslime wahren
Die Deutsche Islamkonferenz hat abermals gezeigt: Die Debatte um die Institutionalisierung des Islams in Deutschland in Form einer Dachorganisation wirft nicht nur Fragen nach der tatsächlichen Repräsentativität dieser politisch erwünschten Vertretung auf. Sie birgt auch die Gefahr der politischen Instrumentalisierung. Loay Mudhoon kommentiert.

Erste Islamkonferez
Das Grundgesetz als Maßstab für deutsche Muslime
Die erste deutsche Islam-Konferenz ist in ein Wendepunkt im Umgang mit dem Islam in Deutschland. Allerdings bleibt das Grundproblem bestehen: Wer hat die Autorität, alle Muslime zu vertreten? Loay Mudhoon kommentiert.

Das Online-Magazin Qantara.de: Seriöse und kompetente Brücke zur islamischen Welt


Das Online-Magazin Qantara.de: Seriöse und kompetente Brücke zur islamischen Welt

Dialog auf fünf Sprachen: Qantara.de

Das Internetportal Qantara.de, ein Projekt der Deutschen Welle, will die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturkreisen fördern und mit Vorurteilen aufräumen. Das wurde auch von der Jury der Civis-Stiftung honoriert, die das Online-Magazin Qantara.de für den europäischen Civis-Medienpreis 2010 für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa nominierte: „Ein ernsthafter Dialog mit der islamischen Welt – seriös und kompetent“, heißt es in der Begründung.

Das Internetportal Qantara.de lässt schon im Namen sein Ziel erkennen: „qantara“ ist Arabisch und bedeutet „Brücke“. Der Name ist Programm, denn das Portal will Brücken zwischen Orient und Okzident, zwischen christlich geprägten Europa und den islamisch geprägtem nah- und mittelöstlichen Kulturen schlagen. 2003 wurde es gegründet, vor dem Hintergrund der Entwicklungen nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als Muslime weltweit unter Generalverdacht gerieten.

Seither ist das Thema „Islam“ in allen Medien präsent, doch es werde oftmals nicht ausreichend zwischen dem Islam als Religion und dem Islamismus als politischer Ideologie getrennt, kritisiert Qantara.de-Redaktionsleiter Loay Mudhoon.

„Darum bieten wir Hintergründe und Erklärungen, um Vorurteile abzubauen und Wissenslücken zu schließen. Wir wollen keine bestimmte Sichtweise vorgeben, sondern stehen für eine Kultur der Deeskalation – das ist die Hauptaufgabe von Qantara.de.“

Pluralität der Meinungen

Qantara.de ist ein Projekt der Deutschen Welle, an dem auch das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung beteiligt sind. Finanziell gefördert wird es vom Auswärtigen Amt, denn dort messe man dem Dialog mit der islamischen Welt eine ganz besondere Bedeutung bei, so Werner Wnendt, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation: „Wir schätzen die reiche kulturelle Tradition der islamischen Welt und deren Vielfalt“, sagt er. Gleichwohl bedürfe es auch der Vermittlung zwischen Ost und West: „Dialog erfordert verstehendes Zuhören und engagiertes Vermitteln.“

Das setzt Qantara.de um mit Beiträgen zu Politik, Gesellschaft und Kultur, in denen westliche und orientalische Autoren zur Wort kommen. Artikel, die das Ziel haben, Verständigung zwischen den verschiedenen Kulturkreisen zu fördern und mit Vorurteilen aufzuräumen. Die „Pluralität der Meinungen“ sei wichtig, wie Redaktionsleiter Mudhoon betont: „Viele Beiträge, Kommentare und Essays von islamischen Autoren übersetzen wir ins Deutsche und Englische. Das findet man in anderen Onlinemedien nicht und das ist das Alleinstellungsmerkmal von Qantara.de.“

Fünfsprachiges Angebot

Brücken baut Qantara.de auch, weil es fünfsprachig ist: Die Texte erscheinen im Netz auf Englisch, Türkisch, Arabisch, Indonesisch und Deutsch. Dabei werden auch, oder gerade, strittige Themen angegangen: Die „EU-Tauglichkeit“ der Türkei etwa, der Karikaturenstreit oder die Rolle der Frauen im Islam. Wichtig sei, so Mudhoon, dass das Portal in beide Richtungen wirke: „Bestes Beispiel ist der Iran. Wir haben in den letzten Monaten sehr vielen iranischen Autoren die Möglichkeit gegeben, hier zu veröffentlichen, wir haben persische Texte organisiert, damit die Autoren die Situation in ihrer Heimat aus ihrer Sicht darstellen, ohne, dass wir von außen, völlig anmaßend, sagen, wie die Situation bei ihnen aussieht.“

Redaktiosnleiter Loay Mudhoon glaubt, dass sowohl im Orient als auch im Westen wenig Wissen über den jeweils Anderen herrscht, dafür aber umso mehr Vorurteile und Voreingenommenheit. Zu deren Abbau trägt Qantara.de mit täglich mehr als 30.000 Klicks bei. Das wurde auch von der Jury der Civis-Stiftung honoriert, die Qantara.de für den Civis-Medienpreis 2010 für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa nominierte: „Ein ernsthafter Dialog mit der islamischen Welt – seriös und kompetent“, heißt es in der Begründung.

Autorin: Ina Rottscheidt

Veröffentlicht am 23.04.2010

Quelle: Deutsche Welle

Qantara.de ist für einen der begehrten CIVIS-Medienpreise nominiert


Qantara.de ist für einen der begehrten CIVIS-Medienpreise nominiert

CIVIS Online Preis: Europas bedeutendster Medienpreis – Das fünfsprachige Online-Magazin Qantara.de ist nominiert

Qantara.de wurde von der Jury als einer von drei Favoriten für die neue Kategorie „Europäischer CIVIS Online Preis“ ausgewählt, in der das beste Internet-Angebot zum Thema „Integration und kulturelle Vielfalt in Europa“ prämiert wird.

Der neue „Europäische CIVIS Online Preis“ wird erstmals am 22. April 2010 in einem besonderen Festakt im Europäischen Haus in Berlin vergeben. Die Vorsitzende des Kuratoriums der CIVIS Medienstiftung, WDR Intendantin Monika Piel, wird die Veranstaltung eröffnen. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Dr. Silvana Koch-Mehrin, hält die Laudatio und überreicht den Preis.

Nominiert sind die Internetangebote „Netz gegen Nazis – mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus“ der Amadeu Antonio Stiftung, „Metropolis TV – 50 Reporter weltweit zu einem Thema“ des niederländischen VPRO TV und „Qantara – Dialog mit der islamischen Welt“ der Deutschen Welle und Partner.

Presse-Einladung: Preisverleihung des CIVS Online Preises 2010

Köln/Berlin (ots) – Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der neue „Europäische CIVIS Online Preis“ wird am 22. April 2010 um 17 Uhr in einem Festakt im Europäischen Haus in Berlin verliehen. Mit dem neuen Online-Preis bietet CIVIS eine Auszeichnung für journalistische Webseiten zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt. 99 Internetauftritte nahmen am Wettbewerb 2010 teil. Nominiert sind „Netz gegen Nazis – mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus“ der Amadeu Antonio Stiftung (www.netz-gegen-nazis.de), „Metropolis TV – 50 Reporter weltweit zu einem Thema“ des niederländischen VPRO TV (www.metropolistv.nl) und „Qantara – Dialog mit der islamischen Welt“ der Deutschen Welle und Partner (www.qantara.de).

Die CIVIS Medienstiftung und das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland laden Sie herzlich zur Preisverleihung und zum anschließenden Empfang ein:

Donnerstag, 22. April 2010, um 17 Uhr Europäisches Haus, Unter den Linden 78, in Berlin

Die Vorsitzende des Kuratoriums der CIVIS Medienstiftung, WDR Intendantin Monika Piel, wird die Veranstaltung eröffnen. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Dr. Silvana Koch-Mehrin, hält die Laudatio und überreicht den Preis an die Preisträgerin bzw. den Preisträger. Der Geschäfts-führer der CIVIS Medienstiftung, Michael Radix, und der Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland, Frank Piplat, nehmen an der Preisverleihung teil.

Als Teil der Veranstaltung präsentieren wir Ihnen die zum CIVIS Medienpreis 2010 nominierten Radio und TV Programme. Der CIVIS Medienpreis wird in einer festlichen TV-Gala am 6. Mai 2010 im Auswärtigen Amt in Berlin verliehen.

Wir laden Sie um 16.15 Uhr zum Fototermin ein und bieten Ihnen die Möglichkeit zu Interviews über Themen des Europäischen CIVIS Medienpreises für Integration und kulturelle Vielfalt.

Bitte lassen Sie uns wissen, ob wir Sie zum Foto-/Pressetermin und zur Verleihung erwarten dürfen. Weitere Informationen unter www.civismedia.eu

Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Hindersin Michael Radix WDR Unternehmenssprecherin Geschäftsführer CIVIS Medienstiftung

Antwort bitte an Fax 0221 220 4910 oder E-Mail stefanie.schneck@wdr.de

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Telefon-Nummer E-Mail-Adresse

Pressekontakt:

Stefanie Schneck
WDR-Pressestelle
Telefon 0221 220 2075
stefanie.schneck@wdr.de