Muhammad Iqbal: konservativer Reformer und Pakistans geistiger Vater

14. Mai 2010

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 Individualität, freie Persönlichkeitsentfaltung und Leidenschaft für das Wohl aller als Grundlage des Islams: Pakistans Gründervater und Dichter Muhammad Iqbal (1877–1938).Die Wiederbelebung des religiösen Denkens

Der konservative Reformer Muhammad Iqbal gilt als geistiger Vater Pakistans und  bedeutendster Philosoph seines Landes im 20. Jahrhundert; auf ihn berufen sich bis heute Aktivisten verschiedener politischer Couleur, sodass er wohl auch für die Zukunft  Pakistans eine wichtige Rolle spielen wird. Stephan Popp stellt den Denker auf vor.

Sein philosophisches Hauptwerk, „Die Wiederbelebung des religiösen Denkens im Islam“ ist vor einigen Jahren auf Deutsch erschienen. Dazu bemerkte der Rezensent Ludwig Ammann:

„Auch Sir Muhammad Iqbal ist so ein „Islamist“. Unser Verständnis des islamischen Aktivismus in allen seinen Ausformungen könnte gewaltige Fortschritte machen, wenn wir die Scheuklappen abnehmen und an religiösen Denkern auch das Religiöse ernst nehmen würden, statt sie auf unkritische (oder aber: nicht hinreichend gelehrige) Adepten des weltlichen Denkens Europas zu reduzieren.“

Die ganze Rezension können Sie hier lesen.

Dossier: Reformislam

Welche Ansätze bietet der Islam zur Reform und Demokratisierung der modernen muslimischen Gesellschaften? Qantara.de stellt Positionen und Initiativen renommierter Denker aus der islamischen Welt vor.

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verfasst unter Beiträge im Webblog, Reformislam von am 14. Mai 2010 Keine Kommentare

Über den Autor ()

Loay Mudhoon ist Nahost-Experte und Islamwissenschaftler. Lesen Sie mehr über den Autor

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